Milde Winter gibt es, bedingt durch den Klimawandel, häufiger als früher. Dennoch, schneereiche Winter, wie den 2018/19 wird es weiter geben. Zeitweise wusste man gar nicht, wohin mit dem vielen Schnee. So bleibt zu hoffen, dass da nicht noch viel mehr dazu kommen wird. Die Dächer müssen teilweise noch einiges an Schneelast tragen. In den Vorjahren waren die Winter eher gemäßigt, und die für Wegscheid nicht untypischen Schneemassen waren ausgeblieben. So romantisch an kalten sonnigen Tagen der viele Schnee auch sein mag, so ist doch jeder froh, wenn er oder sie nicht mehrmals täglich Schneeschaufeln muss und das über Wochen.
Mit Schneepflügen wird der Schnee in den Garten der Kapelle geschoben, aufgetürmt und die Kapelle versinkt dann förmlich im Schnee. Wenn man vor lauter Schnee nicht weiß wohin, dann kann man das nachvollziehen. Vergessen darf man dabei aber nicht, dass das für die Bäume nicht gut ist, auch nicht für die Kapelle.
In schneereichen Wintern wird Schnee von Schneepflügen und privaten Räumungsdiensten auf den Grund der Kohlbauernkapelle geschoben. Dort türmen sich dann Schnemassen und umschließen die Linden wie die Kapelle. Der mit Streusaltz vermischte Schnee ist Gift für die Linden und die Feuchte für die Kapelle. Es ist höchst an der Zeit, dass sich die Eigentümerin, die Pfarre Wegscheid oder das Liegenschaftsamt des Bistums Passau darum kümmert. Kein anderer würde es sich gefallen lassen, dass man den Schneeabraum in seinen Garten schiebt.
© 2026 von Dr. Conrad Lienhardt
Wir verwenden Cookies. Mehr erfahren
Einige technisch notwendige Cookies sind für den Betrieb der Seite unerlässlich. Wenn Sie alle Cookies ablehnen, können wir Ihnen die Seite nicht korrekt anzeigen.
Möchten Sie stattdessen zu Google navigieren?







