Zunehmend drängt sich der Eindruck auf, dass Wirtschaftsministerin Katherina Reiche ihr Amt im Kabinett von Friedrich Merz missversteht. Betrachtet man ihre Politik, kann man kaum anders, als darin eine Interessensvertretung ausschließlich mächtiger Einflussgruppen von Konzernen und Unternehmen zu sehen: Deren Interessen direkt in einer Regierung zu repräsentieren und diese quasi als Lobbyistin im Amt rücksichtslos zu vertreten. Sie hat nicht das Wohl des Staates im Fokus, ist offensichtlich nicht bereit, eine Politik zu betreiben, die auch einmal im Sinne eines öffentlichen Interesses die Ansprüche von Konzernen zurückweist, wenn diese zu Lasten der Menschen im Lande gehen, zu Lasten von Klima und Umwelt.
Das politisch aggressive Verhalten Katherina Reiches gegenüber dem Koalitionspartner SPD lässt zudem vermuten, dass sie den in weiten Teilen der Wirtschaft gewünschten und von nicht wenigen vorangetriebenen Koalitionswechsel hin zur AfD betreibt. Sie nimmt dabei Konflikte mit Friedrich Merz in Kauf, weiß aber den starken Parlamentskreis Mittelstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hinter sich und die Jungen Union.
© 2026 von Dr. Conrad Lienhardt
Wir verwenden nur technisch erforderliche Cookies. Mehr erfahren
Einige technisch notwendige Cookies sind für den Betrieb der Seite unerlässlich. Wenn Sie alle Cookies ablehnen, können wir Ihnen die Seite nicht korrekt anzeigen.
Möchten Sie stattdessen zu Google navigieren?