Ein auffälliges Phänomen. Egal ob in christlichen Glaubensgemeinschaften, in muslimischen oder jüdischen, selbst in buddhistischen, hinduistischen und vielen anderen Religionen sind es Männer, die das Sagen haben, die Priester oder Mullahs oder Rabbis oder Roshis oder Brahmanen oder eben andere. Zwar gibt es in wenigen Konfessionen und Glaubensgemeinschaften auch Frauen im Priesteramt, aber diese sind letztlich marginal. Warum ist das so?

Kann es sein, dass die Übel, die gerade bei monotheistischen Religionen unabweisbar sind, darin liegen, dass es Männer sind, die die ausschließliche religiöse Führung für sich beanspruchen? Gerade in Theokratien, wie beispielsweise im Iran wird das ganz deutlich sichtbar. Ist das die ideologische Rechtfertigung für patriarchale Gesellschaftssysteme? Die Übel der Welt, für die man Religionen verantwortlich macht, kommen wohl eher von den Männern, die ihre jeweilige Religion missbrauchen.

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