Im Wachwerden fiel mir ein Traum ein, den ich als Jugendlicher hatte, als ich erschossen wurde und ich in Zeitlupe erlebte, wie meine Wahrnehmung zusammenbrach, wie es früher bei Röhrenfernsehern passierte, wenn eine Röhre durchbrannte, das Bild in sich zusammenfiel und mit einem Knirschen einen Lichtblitz abgab, bevor alles dunkel wurde. Zugleich hörten sich die Geräusche um mich herum an, wie eine Schallplatte, die langsam aufhört, sich zu drehen, nachdem man den Stecker aus der Dose gezogen hat. Es wurde so total finster und völlig still. Diese Finsternis war der des gestrigen Traums sehr ähnlich. Damals verbrachte ich eine lange Zeit meines Traumes in der Wahrnehmung dieser Finsternis und Stille. Dann hörte ich mich selbst wie aus dem Off sagen: Wusste ich es doch, dass da nichts mehr kommt. (Das mag in dieser Schilderung banal klingen. Im Traum war es das nicht.)

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