Es ist meine erste Erinnerung an ein politisches Ereignis. Ich war fünf Jahre alt. Mein Vater und ich fuhren im Auto, abends gegen 19 Uhr, es war November und daher schon dunkel, zum Milch holen. Im Radio hörten wir die Nachricht, dass der Präsident der Vereinigten Staaten, John F. Kennedy, in Dallas, Texas, erschossen wurde. Ich erinnere mich deshalb, weil mein Vater ganz betroffen war. Er meinte: hoffentlich gibt es keinen weiteren Weltkrieg. Die plötzliche Anspannung, die ich bei meinem Vater spürte und die Stimme im Radio, die ebenfalls beunruhigt klang, das hat sich in meinem Gedächtnis festgesetzt.

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