Wie selbstverständlich gehen Spaziergänger davon aus, dass die Kohlbauerkapelle gepflegt ist, ein attraktiver und schöner Ort in der Siedlung des Marktes Wegscheid. Aber es ist nicht selbstverständlich. Es sind Menschen aus der Nachbarschaft, die sich aus eigenem Antrieb heraus um die Kohlbauerkapelle kümmern, zumeist unbedankt.
Ende Oktober 2023 ist Frau Elfriede Müller hochbetagt gestorben. Über Jahrzehnte war ihr die Kapelle ein großes Anliegen, nicht so sehr die Grünanlagen, um die sich dankenswerterweise die Marktgemeindef kümmert, sondern die Kapelle mit der Marienfigur in der Nische und dem vielen Blumenschmuck, der früher nicht aus Plastik war.
Auch die schon länger verstorbene Frau Hetta Falk hatte sich um die Kohlbauerkapelle gekümmert und viele Jahre den Fronleichnamsaltar geschmückt und so für die Prozession einen wunderbaren Ort vorbereitet. Heute kümmert sich der Frauenbund um den Fronleichnamsaltar und schmückt den Ort für die Liturgie, soweit es die Umstände erlauben, mit einem Blumenteppich (siehe: „Die Kohlbauerkapelle wird für Fronleichnam geschmückt”).
Aktuell kümmert sich Julia K. um die Kapelle. Vor ihr war es Frau Resi S., die zwar nicht in der unmittelbaren Nachbarschaft wohnt, die sich dennoch über viele Jahre um diesen besonderen Ort kümmerte.
Ihnen allen ist es zu verdanken, dass die Kohlbauerkapelle mit ihren vier Linden ein so schöner, beschaulicher Ort ist, der zum Verweilen einlädt und zum Gebet.
Ich kann mich nicht erinnern, dass diesen „guten Geistern” jemals öffentlich gedankt wurde. Diese Seite will ihnen Dank sagen!
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